2016 02 Maerkische Oderzeitung: Ausflug ins Reich des Boesen

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Quelle: Märkische Oderzeitung (darin: Barnim Echo) vom 1. Februar 2016, Seite 11

Ein unterhaltsamer Ausflug ins Reich des Bösen

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TEXT: HANS STILL


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Der berühmte Kriminalbiologe Mark Benecke klärt in der Bernauer Stadthalle nicht nur den „Busenmord“ auf


Seine Fangemeinde steht nicht nur fest zusammen, sie beweist auch Geduld und stellt sich für ein Autogramm und ein Foto mit Idol Mark Benecke auch längere Zeit an. Eine dreiviertel Stunde lang nahm sich der berühmte Kriminalbiologe am Freitagabend schon vor seinem Auftritt in der Bernauer Stadthalle Zeit für seine Fans.


Vornehmlich erbaten Frauen, manche leicht schüchtern, aber eigentlich alle sehr verzückt und erwartungsvoll, nette Worte und eine originale Unterschrift auf der Innenseite eines mitgebrachten Buches. Schnell noch ein Foto mit dem Handy, dann konnte es endlich losgehen mit Beneckes Ausflug ins Reich des Bösen, der mit „Fälle am Rande des Möglichen“ überschrieben wurde.


Zu den sichtlich glücklichen Zuhörerinnen im ausverkauften Saal gehörte auch Alexandra Król aus Schönerlinde. In ihrem Exemplar des Benecke-Reißers „Mordspuren“ hatte sich der vielbeschäftigte Wissenschaftler per Autogramm längst verewigt. „Ich liebe die Forensik, bin ein Tatort-Fan und schaue mir besonders die amerikanischen Serien an. Ich freue mich auf den Abend“, flüsterte Alexandra Król mit Programmbeginn.


Oder sollte man den Abend besser als Show beschreiben? Benecke, dessen Sprachgewandtheit mit seiner wissenschaftlichen Ausbildung (Studium Biologie, Zoologie, Psychologie, Promotion, FBI-Ausbildung) fraglos Schritt halten kann, garniert seinen Vortrag mit ungezählten Anekdoten und kleinen Berichten von Kriminalfällen, die anfangs ganz harmlos als Unfall erschienen. Er würzt den Abend mit Lebensweisheiten, wenn er Sätze sagt wie „Wir sollten niemals irgendetwas glauben, es gibt kein Mindestmaß an Vertrauen“ und „Wir sollten auf gar keinen Fall Annahmen in einen Fall bringen“.


Einfach ist das nicht, wenn beispielsweise zu klären ist, ob eine junge Schöne mit ihren Brüsten ihren vermögenden Mann in die ewigen Jagdgründe befördern kann. Jeder Mann wird das vehement bestreiten, schließlich lässt Mann sich gern betören, aber nicht besiegen. Anhand einer Versuchsreihe mit Körbchengröße B, C und D beweist Benecke in Sachen „Busenmord“ das Gegenteil.


Nicht nur das. Erwartungsgemäß kennt er die Abfolge dessen, was dem reichen Mann widerfahren ist, der sich eben noch arglos im siebten Himmel wähnte und anschließend weniger sanft entschlief. „Wenn die Luft knapp wird und der Mann in Ohnmacht fällt, dann macht der Körper folgendes: er atmet tief ein. Damit saugt er sich praktisch fest und das bedeutet dann seinen Tod“, resümiert Benecke ganz sachlich.


Seine Zuhörer hängen ihm dabei an den Lippen und werden den Fall ja sicher nicht nachstellen. Und weil dazu auch Bilder über die Leinwand flimmern, ahnen sie zumindest, welche Szenen der international begehrte Kriminalbiologe in der Vergangenheit schon zu sehen bekam.


Um der Fantasie nicht allzu viel Freiraum zu lassen, legte Benecke nach. „Wer es nicht aushalten kann, sollte jetzt nicht hinschauen. Ich werde im nächsten Fall eine strangulierte Person zeigen“, warnt er vor und beschreibt, als würde er am Tatort ins Aufnahmegerät sprechen, welche Ausgangssituation der Ermittler vorfindet...


Beneckes mediale Berühmtheit resultiert aus seinem enormen Fachwissen und seiner Fähigkeit, diese Kenntnisse völlig unverkrampft, leicht verständlich, gleichwohl aber spannend und fesselnd, weiterzugeben. „Nur neugierige Kinder sind annahmsfrei“, sagt er gleich zu Beginn seines Auftritts seinen Fans. Und so sehen diese am Ende des Abends ihre positiven Annahmen für den Abend rundum bestätigt.


Mit großem Dank an Hans Still und die Redaktion für die Erlaubnis zur Veröffentlichung.


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Mark Benecke, Ph.D. · Certified & Sworn In Forensic Biologist · International Forensic Research & Consulting · Postfach 250411 · 50520 Cologne · Germany · E-Mail: forensic@benecke.com, www.benecke.com · Emergencies: Text / SMS / text messages only (never call me): +49 171 177 1273 -- anonymous calls & suppressed numbers will never be answered. Dies ist eine Notfall-SMS-Nummer (für aktuelle kriminalistische Notfälle). Nur SMS; bitte rufen Sie niemals an. · If it is not a real emergency, send an e-mail, pls. · Facebook Fan Site · Neue Benecke-Squarespace-Seite