2016 03 Maerkische Online Zeitung: Ueberall Spuren

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Quelle: Märkische Online Zeitung vom 7. März 2016

"Man findet überall Spuren"

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VON MATTHIAS WAGNER


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"Wer einmal mit ihm gearbeitet hat, der bleibt", sagt Tourleiterin Lisa Steinmamm über Mark Benecke, Kriminalbiologe, Wissenschaftler, Unterhaltungskünstler und DJ, der mittlerweile zu einer festen Größe im Veranstaltungskalender des Eberswalder Hauses Schwärzetal geworden ist. In gewisser Weise sei Benecke ein Solitär, genauso aber auch ein unbedingter Teamplayer, beschreibt ihn die Veranstaltungskauffrau.


Bereits zum fünften Mal hat der in Köln lebende Benecke den Saal mit mehr als 400 Zuschauern gefüllt. Auch am Sonntagabend kann er wieder begeistern und mit ungewöhnlichen Geschichten über menschliches Fehlverhalten verblüffen, das am Ende zum Tode führte.


"Kriminalfälle am Rande des Möglichen", so der Titel der rund dreistündigen Vorstellung, die sich auf gewohnt geistreiche Weise den mitunter spannenden kriminalbiologischen Fragen menschlicher Verhaltensweisen widmet.


Viele Besucher sind schon weit vor dem eigentlichen Beginn um 19 Uhr erschienen, um sich die besten Plätze zu sichern. So wie Markus Damerow und Lisa Strauß. "Wir waren um 16.48 Uhr hier", berichtet Markus Damerow. Er habe extra auf die Uhr gesehen, weil noch niemand vor Ort gewesen sei, so der Eberswalder. Schließlich wurden die beiden dann von Mark Benecke selbst ins Haus gelassen. Der verdiente Lohn waren Plätze in der Mitte der ersten Reihe.


Einige Stunden später sehen sie, wie Benecke nach einer kurzen Einleitung zunächst Bezug auf das Wirken des Pathologen und Gerichtsmediziners Otto Prokop (1921-2009) nimmt. Der gebürtige Österreicher forschte und lehrte in der damaligen DDR, die ihn im Jahre 1981 dafür mit dem Nationalpreis 1. Klasse ehrte.


Er trug maßgeblich zum Ansehen der deutschen Gerichtsmedizin nach dem Zweiten Weltkrieg bei und hat auch die Entwicklung Mark Beneckes stark beeinflusst und geprägt. 2013 erschien die von Benecke verfasste Biografie des Wissenschaftlers unter dem Titel: "Seziert: Das Leben von Otto Prokop".


Im Laufe des Abends präsentiert Mark Benecke dann allerlei, teils skurril anmutende Todesfälle. So wie den "Busenmord" oder das unbeabsichtigte Sterben beim Ausführen von Handlungen, die eigentlich zur sexuellen Befriedigung führen sollen. Wie bei einer Frau, die sich dabei offenbar versehentlich erhängte.


"Man findet überall Spuren", so Benecke. Eine Umgebung ohne Spuren gäbe es nicht, fügt er hinzu und zeigt als Beleg einige Schnappschüsse, die er bei seiner Ankunft in Eberswalde gemacht hat. Mit dabei eine merkwürdig grün gefärbte Bahnsteigkante am Bahnhof.


Mit Geschichten wie dieser trifft er den Nerv seines Publikums. "Sehr interessant und gut", beschreibt dann auch Peggy Strzecha aus Eberswalde ihre Eindrücke des Abends.


Mit großem Dank an Matthias Wagner und die Redaktion für die Erlaubnis zur Veröffentlichung.


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