1999 02 SZ: Der Tod bleibt immer Sieger

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Quelle: Süddeutsche Zeitung (darin: Feuilleton), Nr. 42 vom 20./21. Februar 1999, Seite III

Der Tod bleibt immer Sieger

Altern und Sterben - Biologische Perspektiven an der Jahrtausendwende

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VON MARK BENECKE

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Der folgende Text ist die Rohfassung eines Artikels, der am 20./21. Februar 1999 in der Süddeutschen Zeitung, Feuilletonbeilage, S. III, in der Serie Die Gegenwart der Zukunft erschienen ist.


Eigentlich ist es ganz einfach. Lebewesen müssen sterben, und das hat einen guten Grund. Um genetisch neukombinierte Nachkommen mit besserer Umweltanpassung hervorzubringen, pflanzen sich die Elterngenerationen zunächst sexuell fort und schleusen dann mit dem Tod ihre Biomoleküle (ihren Körper) zurück in den Kreislauf des Lebens. Das gilt für praktisch alle Wesen, vom Flieder bis zur Fledermaus, und es dient dem einen Zweck, der Arterhaltung.


Dennoch lassen Menschen ihre Köpfe für ein unbekanntes Später in flüssigem Stickstoff tieffrieren, gebären im Greisenalter Kinder und schlucken Substanzen, die im besseren Fall keine und im schlechteren Fall eine für Aussenstehende urkomische Wirkung haben. Andere, darunter die japanische Weltraumbehörde und ein spinnerter kanadische Eigenbrödler, gehen einen Schritt weiter und bauen geschlossene Minibiosphären für das Weiterleben der Menschheit auf dem Mars, falls es auf der Erde zu eng wird. Was ist das: Selbstüberhebung, Dummheit, Wahnsinn, oder bloß der Vorgeschmack auf ein buntes Millennium der Superalten?


Naturwissenschaftler und Naturwissenschaftlerinnen spekulieren nur sehr ungern über die Zukunft. Als Feind unseres Jahrzehnts des Jugendwahns möchte ich aber dennoch beleuchten, was morgen biomedizinisch möglich sein wird. Sicher ist, daß die nahe Zukunft von einem bislang selten beachteten Fach, der Entwicklungsbiologie, geprägt wird. Diese unprätentiöse Wissenschaft vom Werden hat damit begonnen, die grundsätzlichsten Fragen des Lebens zu bearbeiten. Genetik, Molekularbiologie und klassisches Schnippeln und Schneiden heissen die Techniken der Entwicklungsbiologen. Ihre Forschungsobjekte sind nur selten Menschen, sondern meist Fadenwürmer, Einzeller, Süßwasserpolypen, Taufliegen, Ratten und Krallenfrösche. Diese Modellorganismen altern, und das auf vorhersagbare Weise. Wenn es gelingt, das Alterungsprogramm zu entziffern, dann kann man es auch ausschalten. Erst beim Wurm, dann bei der Ratte, und dann beim Menschen. Vielleicht.


Doch eins nach dem andern. Die bisherigen Ergebnisse der Experimentatoren sind zwar oft bestechend klar, aber ebensooft vollkommen hirnrissig. Ein Glücksfall schien beispielsweise vor fünf Jahren die Entdeckung des Gens age-1 zu sein. Gene sind Erbsubstanzabschnitte, die den Aufbau des Körpers bestimmen. Ist der age-1-Abschnitt der Fadenwurmerbsubstanz defekt, so leben die Tiere bis zu dreimal länger als ihre unmutierten Geschwister - einfach so. Vorhersagbar schielten Marktschreier sofort nach einer lebensverlängernden Gentherapie. Für den Fall, daß Menschen ein ähnliches Gen besitzen, sollten Viren gebaut werden, die im menschlichen Zellkern das age-1-Gen zerstören und dadurch eine vergleichbare Methusalemisierung bewirken wie beim Wurm. Kosten? Wer fragt nach Kosten, wenn er 250 Jahre alt werden kann?


Die Lehre für trendversklavte Zukunftsgucker kam postwendend. Denn seltsamerweise kurbelt das kaputte Wurmgen den Stoffwechsel an, und das sollte eigentlich dazu führen, dass die Tiere schneller altern. Denn bisher glaubte man stets an eine biologische Gleichung, die zusammengefaßt lautet: übertrieben stoffwechselreiches Leben bedeutet schnelleres Altern, oder bildhafter Die hellere Lebenskerze brennt schneller. Im sogenannten Age-1-Minus-Wurm ist es aber scheinbar umgekehrt: die Enzyme Katalase, Superoxiddismutase, Isozitratdehydrogenase und einige andere finden sich dort in höheren Mengen als in normalen Tieren. Kurz gesagt, diese Würmer scheinen mehr Proteine zu bilden und länger zu leben. Das steht in direktem Gegensatz zu allen bisherigen Befunden, nach denen Tiere immer dann länger leben, wenn sie weniger Energie verbrauchen. Mäuse leben länger, wenn sie etwas weniger fressen. Eichhörnchenartige Tupaias, die statt zu wurschteln und zu kämpfen lieber friedlich kuscheln, haben ein längeres Leben als ihre aufgekratzten Artgenossen. Und auch die Lebensspanne der Vogelarten, die mehr Energie verbrauchen, ist kürzer als diejenige von Arten mit niedrigerem Stoffwechsel. Doch so einfach ist die Gleichung nicht. Age-1 machte den schlauen Satz von der herunterbrennenden Energiekerze ungültig.


Und das war nur der erste einer Reihe von scheinbaren Paradoxien auf dem Weg zur Erforschung ewiger Jugend. So bewirkt das Protein Telomerase beim Menschen, daß bei jeder Zellteilung ein Stückchen schützender DNA an den Chromosomenenden weggeknipst wird. Je kürzer die DNA-Schutzkappen werden, desto älter erscheint die Zelle - bis sie schließlich auf Zellselbstmord umschaltet. Ergo: je weniger Erbsubstanz die Zelle birgt, desto näher ist sie dem Tod. Doch ist das eine Grundregel? Nein. In Hefezellen ist es genau umgekehrt. Hier sterben die Zellen, wenn ein Stückchen Erbsubstanz aus dem Erbfaden ausschert, zu einem Ring schliesst und sich danach stetig vermehrt. Die Zelle altert, je mehr dieser DNA-Ringe sie anhäuft. Das Beste daran ist, daß Hefe- und Menschenzellen sich nicht wie Äpfel zu Birnen verhalten - man kann sie möglicherweise vergleichen. Es gibt schwache experimentelle Hinweise darauf, daß dieselbe Stoffwechselunterbrechung, die in der Hefe zur katastrophalen DNA-Ringansammlung führt, im Menschen am Werner-Syndrom beteiligt sein könnte. Dabei vergreisen Kinder und sterben in früher Jugend an Alterserscheinungen. Das ist nicht nur ein erster Hinweis auf mögliche Übereinstimmungen im Erbprogramm ganz verschiedener Organismen, sondern zugleich die Zukunftsroute für eine der wichtigsten biomedizinischen Schlüsseltechniken. Anstatt wie früher zuerst den Menschen zu studieren, beginnen Entwicklungsbiologinnen und -biologen ihre Suche nach den Grundregeln der Biologie (und damit auch der Alterungs-DNA) noch einmal ganz von vorne, bei Wesen, die biogeschichtlich lange vor dem Menschen entstanden sind. Im kommenden Jahrtausend übertragen sie die Erkenntnisse, die den wirbellosen Tieren abgeschaut wurden, dann auf den Menschen. Dazu werden die Beobachtungen zum Verhalten, den Körperformen und der Erbsubstanz von Milliarden wirbelloser Versuchtiere zunächst mit denen hunderttausender kleiner Wirbeltiere und dann denen weniger Menschen verglichen. Ergeben sich Übereinstimmungen, so können neue Therapieformen, sofern sie bei den Versuchtieren erfolgversprechend scheinen, an wenigen Menschen zur medizinischen Anwendungsreife gebracht werden. Das spart nicht nur Kosten und menschliche Versuchskaninchen, es beweist auch endlich unwiderruflich den Zusammenhang zwischen allem Lebenden. Damit geht im nächsten Jahrhundert ein Traum für alle Biologinnen und Biologen in Erfüllung: wir werden nicht nur wissen, wie Leben und Sterben biologisch programmiert sind, sondern zugleich den evolutiven Tricks und Umweltanpassungen tief in die Karten schauen. Und ich werde mir nie mehr die hämische Bemerkung anhören müssen, daß Menschen näher mit Schweinen als mit Hühnern verwandt sind. Wenn erst einmal dar ganze Plan des Lebens vor uns ausgebreitet ist, verlieren solche Spitzfindigkeiten ihre spaßhafte Metabedeutung. Der Mensch wird dann endlich an dieStelle gerückt, an die er gehört: eines der biologisch unbedeutendsten Lebewesen des gesamten Planeten.


Bis die Zukunftsbiologie ihr unfreiwilliges Endziel erreicht und klare Rezepte zur verlängerten Jugend beim Menschen ertüftelt, wird viel Zeit vergehen. Denn bislang gelingt es meist nicht wie beim Werner-Syndrom einen Zusammenhang zwischen äußerlich sichtbaren Erscheinungen (Altern) und molekularen Ursachen (DNA-Veränderung) zu konstruieren. Ein Beispiel dafür ist der meist zweigeschlechtliche, manchmal aber auch männliche Fadenwurm Caenorhabditis elegans. Obwohl sein Erbgut seit vergangenem Jahr von A bis Z durchgelesen (wenn auch noch nicht voll verstanden) ist, rätseln Alterungsforscher über das Vergreisen der Tiere: je öfter die Tiere miteinander kopulieren, desto eher sterben sie. Warum das so sein könnte, scheint nahezuliegen: mehr Sex bedeutet mehr Spermien und befruchtete Eier - und das kostet Kraft. Leider ist diese Gedankenkette ebenso einleuchtend wie falsch. Denn auch wenn sich unfruchtbare, spermienlose Tieren paaren, altern sie rascher als jeder sexmuffelige Einzelgängerwurm. Die Produktion von Eiern und Spermien verausgabt die Tiere also nicht - es ist die eigentliche Paarung, die das Leben zu verkürzen scheint. Der Begattungsakt ist beim Fadenwurm aber derart unspektakulär, daß niemand dort eine ernstliche Kräftevergeudung sehen kann. Gibt C. elegans ähnlich wie die Taufliege Drosophila bei der Paarung eine Substanz ab, die lebensverkürzend wirkt? Und wenn ja, warum? Ein weiterer unverstandener Zusammenhang, der erst im neuen Jahrhundert aufgeklärt wird, und von dem sich zeigen muss, ob er auch für Menschen etwas bedeutet.


Eine sichere Bank für die kommende Forschergeneration wird die Aufklärung der körpereigenen Zählwerke sein. Mehrere dieser in den Zellen gelegenen Taktgeber sind bereits entdeckt worden, und von allen erhoffte man sich eine zeitlang, daß sie wie eine Lebensuhr langsamergestellt werden könnte, um so das Altern aufzuhalten. Das gelang auch hin und wieder durch Veränderungen der Erbsubstanz. Relativ langweilig war jedoch das Ergebnis: die Versuchtstiere alterten zwar langsamer, sie lebten und bewegten sich aber auch insgesamt langsamer. Damit war nicht viel gewonnen, denn daß ein Winterschlaf bei Murmeltieren, eine Diapause bei Fliegen, wenig Streß bei Nagern oder selbst ein Mittagsschläfchen bei Menschen erquickend und auf die ein oder andere Art lebensverlängernd sind, ist längst bewiesen. Einen Schritt weiter in Richtung verzögerten Alterns haben uns die Zellzählwerke aber möglicherweise gebracht. Es könnte sich im kommenden Jahrhundert heraustellen, daß die inneren Uhren und die Alterungsgene im Stoffwechsel so eng miteinander verwoben sind, daß es genügt, nur kleine Teile in einem der beiden Systeme zu verändern, um alle anderen, die im Stoffwechsel nachgeschaltet sind, mitzuregeln. Auf diese Weise könnte es eines Tages gelingen, mit einer vergleichsweise einfachen Gentherapie eine ganze Molekülesignalkette derart zu steuern, daß nicht nur millimetergrosse Tierchen, sondern auch Menschen langsamer altern. Doch ob das je geschieht, selbst wenn die Forschungsergebnisse es hergeben, ist mehr als fraglich. Schon heute zeigt sich, daß die Genbehandlung erwachsener Menschen derart teuer, schwer zu steuern und dadurch uneffektiv ist, daß sie sich im Praxiseinsatz für eitle Zeitgenossen nicht lohnt. Die werden auch in Zukunft bei Selen, Melatonin, Frischzellen, Wachstumshormonen und der restlichen Riege gewinnbringender Scheinbehandlungen und Säftchen bleiben: sie tun nicht weh, und man kriegt was fürs Geld. Was auch immer.


Der pragmatische Ansatz - ich bezahle, und will dafür etwas handfestes zurückerhalten - könnte die Alterungsforschung dennoch stark voranschieben. Durch die rasche Zunahme alter Menschen in westlichen Gesellschaften und die Markterfolge des Erektionsmittels Viagra sowie der Antiglatzenpille Propecia werden Medikamentenhersteller ihre Forschungsbemühungen verstärkt in die Richtung von Anti-Altersmitteln lenken. Nahziel wird die Bekämpfung von altersbedingtem grauem Star, Hörverlust und anderen Stoffwechselverlangsamungen sein. Bei Mäusen ist das Gen für den age-related hearing loss (ahl-Gen) schon eingekreist, alles übrige wird folgen. Unsicher ist aber wiederum, ob sich die biomedizinischen Erkenntnisse in bezahlbare Medikamente und Genbehandlungen umsetzten lassen werden. Je größer der Markt, desto größer die Chance auf eine Therapie.


Noch einmal, das Spekulieren sollten Naturwissenschaftler lieber den Philiosophen überlassen. Aus den meisten Zukunftsprognosen, die in den vergangenen fünfzig Jahren von Wissenschaftlern aufgestellt worden sind, und die sich allesamt viel zu weit aus dem Fenster gelehnt haben, ist nichts geworden. Betrachte ich zuerst mein Fachgebiet, die Biologie des Todes, und dann den Rest der Welt, so muß ich mich Robert Gernhards Millenniumsvorhersage anschliessen: "Was immer schiefgehen kann, wird auch in Zukunft schiefgehen; wer und was immer im Laufe der nächsten tausend Jahre aussterben oder auf der Strecke bleiben mag - Pfusch, Nepp, Habgier und Hybris werden auch im Jahr 3000 putzmunter sein." So wird es sein, und so wird es auch bei der Suche nach den Ursachen des Alterns zugehen.


Die biomedizinische Forschung wird innerhalb des nächsten Jahrhunderts vor allem deshalb rasch voranschreiten, weil immer mehr komplette Erbsubstanzfäden (Genome) von immer mehr Organismen gelesen werden. Die Lesegeschwindigkeit steigt dabei täglich durch pfiffige neue Biotechniken. Das ermöglicht es uns in Zukunft, durch DNA-Vergleiche die Grundzüge des Alterns zu verstehen und nicht mehr an scheinbar paradoxen Befunden einzelner Tierarten herumzudoktern. Wenn sich die Mosaiksteinchen zusammenfügen, könnte es am Ende auch gelingen, den letzten Lebensabschitt von Krankheit und Vergreisung zu befreien. Wir werden das Altern im nächsten Jahrhundert verstehen, wir werden es bekämpfen, und reiche Länder werden sich schneller, als sie darauf reagieren können, in Gebiete mit immer mehr gesunden Höchstbetagten verwandeln. Damit kommen wir dem medizinischen und sozialen Traum der sich stets verbessernden Lebensqualität ein weiteres Stück näher. Ob es allerdings immer gut ist, wenn sich Träume erfüllen, sei dahingestellt. Noch etwas ist vorhersagbar: den Tod werden wir niemals besiegen. Streng biologistisch und gesellschaftlich ist der Kampf um ewige Jugend, abgesehen vom Wissensgewinn, ohnehin komplett sinnlos. Er verursacht enorme Kosten und blockiert erneuernde und umgestaltende Ströme. Ein Dilamma für zukünftige Wissenschaftler, denn das letzte, was sie möchten, ist, ihre eigene Forschungsfreiheit einzuschränken oder sich aus Prinzip gegen eine Ursehnsucht der Menschheit zu stellen. Das werden sie nicht tun, soviel ist sicher.


Bei allen segensreichen und gesundheitsverlängernden Forschungserfolgen habe ich dennoch Magenschmerzen. Ungemütlich ist vor allem die kindlich-unreflektierte Freude vieler blind Forschungsgläubiger, wie sie mir beispielsweise in der Manhattener Rechtsmedizin aus einem Leitartikel der New York Times entgegenschlug. Da stand: "Bis jetzt gibt es zwei Dinge im Leben, die gewiss sind. Vielleicht ist aber nur eins davon unabwendbar: Steuern." Anders gesagt, ist das Altern erst besiegt, wird irgendwer fragen, ob wir nicht einen Schritt weitergehen und das Sterben auch noch wegkurieren können. Nein, können wir nicht. Es ist biologisch ausgeschlossen.


Und sollte ich damit unrecht haben, dann mag es kommen, wie es will. Ich kontere in der Zwischenzeit unbeeindruckt mit Goethe: "Und solang du dies nicht hast, dieses Stirb und Werde, bist du nur ein trüber Gast auf der dunklen Erde."


Quellen: 3. Bodenseesymposion, Konstanz, 27. Februar 1999: "Gesundheit des älter werdenden Menschen"


Mit großem Dank an die Redaktion für die Erlaubnis zur Veröffentlichung.


Lesetipps


Dr. rer. medic. Mark Benecke · Diplombiologe (verliehen in Deutschland) · Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für kriminaltechnische Sicherung, Untersuchung u. Auswertung von biologischen Spuren (IHK Köln) · Landsberg-Str. 16, 50678 Köln, Deutschland, E-Mail: forensic@benecke.com · www.benecke.com · Umsatzsteueridentifikationsnummer: ID: DE212749258 · Aufsichtsbehörde: Industrie- und Handelskammer zu Köln, Unter Sachsenhausen 10-26, 50667 Köln, Deutschland · Fallbearbeitung und Termine nur auf echtem Papier. Absprachen per E-mail sind nur vorläufige Gedanken und nicht bindend. 🌏 Mark Benecke, M. Sc., Ph.D. · Certified & Sworn In Forensic Biologist · International Forensic Research & Consulting · Postfach 250411 · 50520 Cologne · Germany · Emergencies: Text / SMS / text messages only (never call me): +49 171 177 1273 · Anonymous calls & suppressed numbers will never be answered. · Dies ist eine Notfall-Nummer nur für SMS in aktuellen, kriminalistischen Notfällen). Bitte rufen Sie niemals an. · If it is not a real emergency, send an e-mail, pls. · If it is an emergency, send a text message (SMS) · Facebook Fan Site · Benecke Homepage · Datenschutz-Erklärung · Impressum · Archive Page