Schmidt

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Facharbeit im Seminarfach: Leben in einer sich wandelnden Welt

Möglichkeiten und Grenzen der Bestimmung des Todeszeitpunktes in der Kriminalistik mit Hilfe von biologischen Methoden

 Name: Bianka Schmidt
Schule: Gymnasium am Bötschenberg, Helmstedt
Tutorin: Frau Weil

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Zum Einlesen die Einleitung der Arbeit:

Das Leben ist ein komplexes Gebilde, das bei allen Menschen zwei gleiche Stationen aufweist. Beginnend mit der Geburt verläuft das Leben in unterschiedlichen Ausmaßen. Jeder gestaltet sein Leben nach seinen Vorstellungen, doch Krankheiten und andere Vorfälle, die das Leben eines Menschen beenden können, werfen Lebenspläne aus der Bahn. An dieser Stelle haben alle Menschen die zweite Station im Leben gemeinsam: Der Tod. Einige Menschen erreicht er früher, andere leben wiederum sehr lange. Allerdings sterben viele Menschen nicht an einem natürlichen Tod, sondern werden Opfer eines Mordes oder begehen Selbstmord. Auf diese Bereiche spezialisiert sich die Rechtsmedizin. Die Rechtsmedizin versucht durch moderne Maßnahmen zu ermitteln, wie und woran ein Mensch gestorben ist. Dabei spielen viele Faktoren eine Rolle. Aus diesem Grund ist die Rechtsmedizin auch ein weitgefächertes Gebiet, in dem Rechtsmediziner und Kriminalbiologen ihre Arbeit finden. Bei unnatürlichen Todesfällen spielt die Polizei eine weitere Rolle in der Ermittlung, da sie anhand der rechtsmedizinischen Auswertungen und weiteren Spuren den Mörder überführen wollen. In Deutschland werden Rechtsmediziner häufig als Pathologen bezeichnet. Diese Aussage ist aber falsch. Pathologen sind auf die Zellbiologie spezialisiert und untersuchen deshalb vor allem krankhafte Veränderungen von Zellen. Beispielsweise können Pathologen einen gutartigen von einem bösartigen Tumor unterscheiden, indem sie Gewebe in dünne Scheiben schneiden und diese untersuchen. Pathologen beschäftigen sich, im Gegensatz zum Rechtsmediziner, nicht mit unnatürlichen Todesursachen. Dabei geht es vorzugsweise darum zu erkennen, ob ein Mensch an einer extremen Gewalteinwirkung gestorben ist, er sich erhängt hat oder erhängt wurde, er durch Erwürgen oder Ertrinken ums Leben gekommen ist. Manchmal können auch Drogen im Spiel sein, die in einer Überdosis den Tod herbeiführen. Im Gegensatz zu den amerikanischen Kollegen, den forensic pathologists („forensische Pathologen“), ermitteln die deutschen Fachärzte für Rechtsmedizin beispielsweise aus welcher Reichweite eine Person erschossen wurde und ob verschiedene Leichenteile, die verstreut herumlagen, zusammengehören.

Die forensischen Pathologen erlernen neben den rechtsmedizinischen Methoden auch noch Techniken für die Kriminalistik, das heißt einen Blutspritzer anhand von Musteranalysen untersuchen zu können oder Unfallnachstellungen. Die facettenreiche Forensik arbeitet in verschiedenen Todesfällen auch mit anderen Wissenschaftlern zusammen, um zum Beispiel Kleidungsfasern oder Lackreste zu untersuchen. Diese Bereiche werden in der Kriminalbiologie zusammengefasst. Sie arbeitet auf der polizeilichen, naturwissenschaftlichen und rechtsmedizinischen Ebene und vereint Biologen aus verschiedenen Fachrichtungen, zum Beispiel aus der Genetik, Insektenkunde (Entomologie) und Botanik (Morphologie) und oft sind auch Chemiker im Bereich der Toxikologie sowie Physiker gefragt. Wichtig für eine genaue Ermittlung des Todeszeitpunktes, um später einen Täter (Spurenleger) zu überführen, ist die Untersuchung von Leicheninsekten in der forensischen Entomologie, von Blutspuren und die DNA -Typisierung durch Erstellen und Analysieren von genetischen Fingerabdrücken. Da ich für meine späteren Berufsweg auch die Rechtsmedizin anstrebe und mein Interesse dafür sehr ausgeprägt ist, habe ich dieses Thema für meine Facharbeit gewählt. Da ich schon einiges über die Methoden für die Todeszeitpunktsermittlung erfahren habe, möchte ich mich weiterbilden, um für den späteren Lebensweg gerüstet zu sein. Auf den folgenden Seiten werde ich beschreiben, wie Leichen gefunden werden, wie sie unter bestimmten Bedingungen verwesen und wie man anhand der Insektenkunde den Todeszeitpunkt ermitteln kann.



Dr. rer. medic. Mark Benecke · Diplombiologe (verliehen in Deutschland) · Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für kriminaltechnische Sicherung, Untersuchung u. Auswertung von biologischen Spuren (IHK Köln) · Landsberg-Str. 16, 50678 Köln, Deutschland, E-Mail: forensic@benecke.com · www.benecke.com · Umsatzsteueridentifikationsnummer: ID: DE212749258 · Aufsichtsbehörde: Industrie- und Handelskammer zu Köln, Unter Sachsenhausen 10-26, 50667 Köln, Deutschland · Fallbearbeitung und Termine nur auf echtem Papier. Absprachen per E-mail sind nur vorläufige Gedanken und nicht bindend. 🌏 Mark Benecke, M. Sc., Ph.D. · Certified & Sworn In Forensic Biologist · International Forensic Research & Consulting · Postfach 250411 · 50520 Cologne · Germany · Emergencies: Text / SMS / text messages only (never call me): +49 171 177 1273 · Anonymous calls & suppressed numbers will never be answered. · Dies ist eine Notfall-Nummer nur für SMS in aktuellen, kriminalistischen Notfällen). Bitte rufen Sie niemals an. · If it is not a real emergency, send an e-mail, pls. · If it is an emergency, send a text message (SMS) · Facebook Fan Site · Benecke Homepage · Datenschutz-Erklärung · Impressum · Archive Page